PeptipediaGlossarHPLC / HPLC-MS

Qualität & Sicherheit

HPLC / HPLC-MS

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HPLC / HPLC-MS - Labormethoden zur Trennung und Identifizierung der Bestandteile einer Probe. HPLC misst die Reinheit, gekoppelt mit Massenspektrometrie (MS) auch die Identität.

Auch genannt HPLCHPLC-MSLC-MSHochleistungs-Flüssigkeitschromatographie

Wer ein Peptid-Produkt kauft oder verkauft, will vor allem zwei Fragen beantwortet sehen: Ist wirklich das drin, was draufsteht? Und wie rein ist es? Genau dafür kommen im Labor zwei Verfahren zum Einsatz.

Das erste ist die HPLC (Hochleistungs-Flüssigkeitschromatographie). Sie sortiert die Bestandteile einer Probe - ähnlich wie ein feines Sieb oder ein Laufrennen, bei dem verschiedene Teilchen unterschiedlich schnell vorankommen. So trennt sie die einzelnen Komponenten und macht ihre Anteile messbar. Daraus ergibt sich die Reinheit (z. B. „98 %").

Mit Massenspektrometrie (MS)

Das zweite Verfahren ist die Massenspektrometrie (MS) - eine Methode, die das Gewicht einzelner Moleküle misst und sie so identifiziert. Wenn HPLC und MS kombiniert werden (HPLC-MS), lässt sich zusätzlich die Identität bestimmen: Stimmt das Molekulargewicht (vereinfacht: das „Gewicht" eines einzelnen Moleküls, das sich aus der MS-Messung ableiten lässt) mit dem erwarteten Peptid (der gewünschten Aminosäurekette) überein? Erst diese Kombination beantwortet die Kernfragen: Ist es das Richtige - und wie rein ist es?

Bezug zum CoA

Für dich als Käufer heißt das: Ein belastbares Analysenzertifikat (CoA), das sich auf genau solche HPLC-MS-Messungen stützt, ist dein Beweis dafür, dass das Produkt wirklich das enthält, was auf dem Etikett steht - und dass die Qualität stimmt.

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