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Evidenz
Evidenzgrad
Evidenzgrad - Wie gut eine Aussage durch Studien belegt ist. Daten aus großen Humanstudien wiegen schwerer als Tier- oder Laborversuche oder bloße Erfahrungsberichte.
Auch genannt EvidenzlevelEvidenzstufeStudienlageEvidence Level
Der Evidenzgrad beschreibt, wie belastbar eine Aussage wissenschaftlich gestützt ist. Grob von stark zu schwach: große randomisierte Humanstudien (Studien am Menschen, bei denen die Teilnehmer per Zufall auf Gruppen verteilt werden) > kleine Humanstudien > Tierstudien > Laborversuche (in vitro, also im Reagenzglas oder an Zellkulturen, nicht im lebenden Organismus) > Einzel-/Erfahrungsberichte.
Bildlich gesprochen: Eine einzelne Erzählung ist wie eine einzige Zeugenaussage, eine große, mehrfach wiederholte Studie ist wie ein Video aus mehreren Kameraperspektiven.
Warum die Unterscheidung wichtig ist
Vieles, was über Peptide kursiert, stützt sich auf Tier- oder Laborbefunde oder Anekdoten. Das ist nicht dasselbe wie eine belegte Wirkung beim Menschen. Ein hoher Evidenzgrad heißt: mehrfach geprüft, mit Vergleichsgruppe (zum Beispiel Placebo) und am Menschen bestätigt.
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Einträge weisen den Evidenzgrad bewusst aus, damit ein starker Befund nicht mit einer Hoffnung verwechselt wird.