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Pharmakologie

Rezeptor-Desensibilisierung

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Rezeptor-Desensibilisierung - Wenn ein Rezeptor durch dauerhafte Überreizung unempfindlicher wird oder die Zelle ihre Rezeptoren reduziert - die gleiche Dosis wirkt dann schwächer.

Auch genannt DownregulationHerunterregulierungToleranzDesensitisierung

Ein Rezeptor ist eine Art Andockstelle auf der Oberfläche von Zellen - er nimmt Signale oder Wirkstoffe auf und löst dadurch eine Reaktion in der Zelle aus. Wird ein solcher Rezeptor dauerhaft und stark aktiviert, kann er desensibilisiert werden: Er reagiert dann schwächer. Oder die Zelle baut einen Teil ihrer Rezeptoren ab - Fachleute sprechen dann von Downregulation. Die Folge: Die gleiche Dosis wirkt mit der Zeit weniger - umgangssprachlich „Toleranz".

Warum das praktisch zählt

Dieses Phänomen ist ein Grund, warum manche Anwendungs- oder Einnahme-Schemata (etwa bei Medikamenten, Hormonen oder Supplementen) Pausen vorsehen oder einen Wirkstoff stoßweise (pulsartig) statt durchgehend anwenden (siehe Cycling) - die Idee ist, die Empfindlichkeit der Rezeptoren zu erhalten.

Verwandte Begriffe

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