MOTS-c

Mitochondriales Peptid („Exercise in a bottle") - aktiviert AMPK, optimiert zelluläre Energie. Experimentell.

Mitochondrien & Energie · Keine medizinische Beratung.

Evidenz: Stufe 2 · experimentell
Typ
Einzel-Peptid
Kategorie
Mitochondrien & Energie
Vial-Kürzel
MS
Vial-Größen
10, 20, 40 mg
Halbwertszeit
experimentell

Auf einen Blick

Wirkmechanismus
Mitochondriales Peptid: aktiviert den Energiesensor AMPK - denselben Zustand wie intensiver Sport oder Fasten - und signalisiert der Zelle, Fett zu verbrennen und neues ATP zu bilden.
Nutzen & Anwendung
Soll Ausdauer, metabolische Flexibilität und Insulinsensitivität verbessern; im Biohacking „Exercise in a bottle" genannt.
Studienlage
Stufe 2: Die spektakulärsten Effekte stammen weiterhin aus Tiermodellen. Beim Menschen wurde bisher nur das MOTS-c-Analogon CB4211 in einer Phase-1a/1b-Studie (n=88) getestet. 2024-2025 erweitert sich das präklinische Spektrum deutlich (diabetisches Herz, Neuropathie, Leberfibrose, Entzündung, Knochenschmerz, ovarielle Karzinom-Progression).
Dosier-Hinweis
Experimentell, Vials 10-40 mg, subkutan. Keine Dosierungsanweisung - nur Information.

Im Injektions-Rechner verwenden

MOTS-c ist ein mitochondriales Peptid, das den Energiesensor AMPK aktiviert - denselben Zustand wie intensiver Sport oder Fasten. Es wird daher „Exercise in a bottle" genannt. Evidenzstufe 2 (experimentell).

Wie wirkt MOTS-c?

Anders als die GLP-1-Spritzen wirkt MOTS-c direkt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken" der Zelle. Es schaltet AMPK ein, das der Zelle signalisiert: Fett verbrennen und neues ATP bilden. Der Fokus liegt auf zellulärer Energieeffizienz, nicht auf Appetit.

Wofür wird MOTS-c genutzt?

Experimentell zur Steigerung der Ausdauer,

Wie weit ist die Forschung?

  • CB4211 (Analogon): Phase-1a/1b-Studie am Menschen abgeschlossen (n=88) - bislang einzige klinische Studie am Menschen.
  • Präklinisch 2024-2025: Schützt das diabetische Herz (Frontiers in Physiology 2025), wirkt bei diabetischer Neuropathie (Mol Pain 2024), Leberfibrose (Sci Rep 2025) und Krebs-induziertem Knochenschmerz (Acta Biochim Biophys Sin 2024); zeigt antiinflammatorische und antikanzerogene Signale.
  • Endogene Spiegel: sinken mit Alter und bei metabolischer Dysfunktion - bei Männern stärker als bei prämenopausalen Frauen (östrogenabhängig).
  • Molekül: 16 Aminosäuren (MRWQEMGYIFYPRKLR), MW 2174,6 g/mol; nicht ZNS-gängig.

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Quellen

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